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Genfer Polizisten schiessen flüchtenden Mann an

Genf/GE. Bei der Suche nach Posträubern hat die Genfer Polizei drei Franzosen festgenommen. Einer der Männer wurde durch Schüsse eines Polizisten verletzt.

Die Genfer Kantonspolizei hatte nach zwei versuchten Raubüberfällen vom Montag ein umfangreiches Fahndungsdispositiv aufgestellt. Um 7 Uhr am Dienstagmorgen fiel einer Polizeipatrouille im Dorf Collex ein in Frankreich immatrikuliertes verdächtiges Auto auf. Die Polizei konnte das Fahrzeug aufhalten und die beiden 20- und 23-jährigen Insassen, beides Franzosen, zur näheren Überprüfung festnehmen. Nur wenige Minuten später stellten die Polizisten ein zweites verdächtiges Fahrzeug fest, das ebenfalls in Frankreich immatrikuliert war. Als die Polizisten das Fahrzeug kontrollieren wollten, ergriff der Fahrzeuglenker die Flucht.

Die anschliessend Verfolgungsjagd führte nach Bossy, wo die Polizei an einer Kreuzung eines ihrer Fahrzeug querstellte, um das flüchtende Fahrzeug zu stoppen. Das verdächtige Fahrzeug sei auf die Polizeipatrouille losgefahren, worauf die Polizisten von ihrer Schusswaffe Gebrauch gemacht hätten, ohne jedoch zu treffen. Das verdächtige Fahrzeug habe die Flucht vorerst fortsetzen können, sei dann aber von einem Polizeifahrzeug gerammt und in ein Feld abgedrängt worden.

Als die Polizisten die Fahrzeuginsassen festnehmen wollten, habe der Lenker den Rückwärtsgang eingelegt und sei auf sie losgefahren. In der Folge hätten die Polizisten erneut Gebrauch von ihren Schusswaffen gemacht. Die Verdächtigen hätten schliesslich ihr Auto stehen gelassen und versucht, zu Fuss zu entkommen. Ein 24-jähriger Franzose, der eine Schussverletzung am Bein erlitten hatte, konnte von der Polizei festgenommen und ins Spital gebracht werden. Einer oder zwei weitere Verdächtige hätten dagegen flüchten können.

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Veröffentlicht
21:11:12 13.10.2009
Quelle
http://twurl.nl/2fl3nq

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